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Großfeuer - 600 Schüler evakuiert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andreas Schulz   
Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 14:38 Uhr

Tarp -

Großfeuer - 600 Schüler evakuiert

 

Tarp. Feueralarm in der großen Schulpause: Wegen eines Brandes ist die Grund- und Gemeinschaftsschule in Tarp im Kreis Schleswig-Flensburg am Mittwochvormittag geräumt worden. Verletzt wurde niemand.

Um 9.37 Uhr war in einer Zwischendecke des zweistöckigen Hauptgebäudes starke Rauchentwicklung bemerkt und Alarm ausgelöst worden. Neun Feuerwehren mit 100 Einsatzkräften waren im Einsatz, wie ein Sprecher der Leitstelle in Harrislee mitteilte. Die Brandbekämpfung, zu der auch die Drehleiter der Flensburger Berufsfeuerwehr geholt wurde, gestaltete sich nach Angaben von Einsatzleiter Nörenberg äußerst schwierig. "Das Feuer hat sich in die Isolierung der Zwischendecken vorgearbeitet, wir müssen Teile des Flachdaches auftrennen um an die Brandherde zu gelangen", erklärt Nörenberg das Vorgehen. Wegen des starken Rauchs wurden die Bewohner der umliegenden Häuser aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nach drei Stunden war der Brand gelöscht.

Keine Verletzten

Alle 600 Schüler und die rund 40 Lehrer blieben unverletzt, ebenso die Handwerker, die auf dem Dach Reparaturarbeiten ausführten. Sie sei erst geschockt gewesen, nun aber erleichtert, weil alle wohlauf geblieben seien, sagte Tarps Bürgermeisterin, Brunhilde Eberle. Der Unterricht fällt am Donnerstag aus. Ob die Schule, deren Fassade teilweise rußgeschwärzt war, am Freitag wieder öffnen kann, ist noch offen. Ein Versicherungsfachmann schätzte den Schaden nach Angaben der Leitstelle auf etwa 500.000 Euro.

Dass es zu keiner Panik kam, lag offenbar auch daran, dass der Alarm während der großen Pause gegeben wurde. So hätten nur noch wenige Schüler aus den Gebäuden geholt werden müssen, sagte Schulleiterin Ursula Lehmann. Bürgermeisterin Eberle berichtete, nur einige Schüler der ersten und zweiten Klasse hätten unter Schock gestanden. "Die hatten noch ihren Schulranzen in der Klasse und wussten nicht, wie sie wieder an ihre Sachen kommen."

Schweißarbeiten auf dem Dach als Ursache

"Schweißarbeiten einer Dachdeckerfirma haben den Brand im Hauptgebäude der Alexander-Behm-Schule ausgelöst, das ist Fakt", sagte Eberle. Auch die Polizei vermutet als Ursache die Dacharbeiten, für Brandstiftung gebe es keine Hinweise. Die Kripo nahm Ermittlungen zur Klärung des Brandes auf.

Im Jahr 2008 hatte die Schule nach diversen Vandalismus-Fällen, darunter ein laut Medienberichten fast 600.000 Euro teurer Wasserschaden, ein Videoüberwachungssystem mit 42 Kameras erhalten. "Das war damals ein Pilotprojekt, die Vorfälle sind seitdem deutlich zurückgegangen und viele Diebstähle aufgeklärt worden, das wissen wir vom Hausmeister der Schule" sagte Michael Leiber, Geschäftsführer der Flensburger Firma D.T.E. Sicherheitstechnik, die das System installierte.

Laut Eberle sind im Hauptgebäude die Aula im Obergeschoss, sowie im Erdgeschoss das Lehrerzimmer und Schulsekretariat sowie Fachräume in Mitleidenschaft gezogen worden. Unterrichtsräume seien kaum betroffen. Am Donnerstag werde das Lehrerkollegium in der Aula zusammenkommen und beraten, wie es weitergeht. "Denkbar wäre, dass wir notfalls einige Container aufstellen", sagte Eberle.

Quelle  (Text und Bilder ): http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article//-a072f5d283.html

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 24. Februar 2012 um 12:18 Uhr
 
Einsatz : Geräteschuppen abgebrannt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andreas Schulz   
Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 06:42 Uhr

Geräteschuppen abgebrannt

Foto: nolte

Sieverstedt. Es war kurz vor 1 Uhr in der Nacht zu gestern, als Bewohner des Schmiedeweges in Sieverstedt bemerkten, dass aus dem Schuppen vor ihrem Haus dichter Rauch drang. Sie alarmierten sofort die Feuerwehr. Als die ersten Einsatzkräfte der Wehren aus Sieverstedt und Süderschmedeby den Einsatzort erreichten, stand der Schuppen bereits in Vollbrand. Flammen schlugen den Feuerwehrmännern entgegen. Unter schwerem Atemschutz wurden die Löscharbeiten aufgenommen. Eine Gasflasche, die in dem Schuppen stand, konnte durch die Einsatzkräfte geborgen werden, der Schuppen jedoch war nicht mehr zu retten. Kurze Zeit später wurde die Feuerwehr Keelbek nachalarmiert, um weitere Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben. Nach rund einer Stunde hatten die rund 50 Einsatzkräfte das Feuer gelöscht. Anwohner versorgten die Kameraden mit heißem Kaffee. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei hat vor Ort erste Ermittlungen aufgenommen. In dem Schuppen lagerten neben Holz auch Rasenmäher und andere Geräte.

 

Quelle: http://www.shz.de/index.php?id=160&tx_ttnews[tt_news]=2299444&no_cache=1

 
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